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Es geht um die Neue Gentechnik (wie z.B. CRISPR/Cas), die gerne als die Lösung gegen den Hunger in der Welt und auch die Lösung im Kampf gegen den Klimawandel angepriesen wird. Das klingt zugegebenermaßen großartig! Aber diese Verfahren ermöglichen gravierende Eingriffe in das Erbgut, wie z.B. das Abschalten arteigener Gene bis hin zur Schaffung komplett neuartiger Organismen. In einem funktionierenden Ökosystem sind alle Pflanzen und Lebewesen durch gegenseitige Wechselbeziehungen miteinander verknüpft, so dass die Freisetzung derart genmanipulierter Organismen ggf. nicht nur einzelne Arten, sondern ganze Ökosysteme schädigen oder zerstörten können. Der Vorgang ist unkontrollierbar und irreversibel, die Risiken für Mensch, Tier und Umwelt sind bisher weitgehend unerforscht!
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein hat bei einem Vortrag anlässlich einer Veranstaltungsreihe der Biostiftung Schweiz zum Thema „Synthetische Pestizide – Fluch oder Segen“ gesagt: „ Biodiversität, also die biologische Vielfalt, ist das Immunsystem der Erde! Es ist kein „nice to have“, dass man im Boden eine Vielzahl von Organismen hat, sondern es ist überlebensnotwendig. Denn es ist die Vielzahl von Organismen, die dazu führt, dass man auf Klimastress reagieren kann, es ist die Vielzahl von Organismen, die dazu führt, dass Stoffe abgebaut, umgewandelt, verstoffwechselt und ihre Nährstoffe den Pflanzen wieder zur Verfügung gestellt werden. Und deshalb brauchen wir die Biodiversität so wichtig wie unser Immunsystem!“
Hier gibt’s das Jahresprogramm zum download: 2025 Jahresprogramm